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Mujeres de hoy
   
   
Mujeres de Hoy : DIE ARTISTEN
    

   

Tanz:
SILVIA CABEZA
MAITE CORREAS
Gesang:
CARMEN FERNANDEZ
Gitarre:
MICHEL GILLAIN
Perkussion:
MARTA FLENDRIG

   
   
Mujeres de Hoy

Marta Flendrig, Perkussion

Als Kleinkind schon fing Marta Flendrig zum Tanzen an bei Esmeralda. Bald aber verwandelte sich das Spiel Flamenco in einer richtigen Passion. Als junges Mädchen trat sie mit dem Gitarrenspielern Mario Cortés auf, dessen Schwester Carmen Cortés sie später unterrichten würde. Mit fünfzehn zieht sie für immer längere Perioden nach Andalusien. Sie belegt Kurse und besucht Flamencofeste und –Festivals, wo sie die Gefühle der Essenz des Flamencos kennenlernt.
In Madrid studiert sie weiter unter Führung verschiedener Meister wie
El Guito, Cristobal Reyes und Manolete; hinzu konzertiert sie in verschiedenen Tablaos. In Sevilla wird sie vom berühmten Manolo Marin unterrichtet.
Zur Zeit tretet sie sowohl zuhause als auch im Ausland auf mit der Gruppe Chupendi, mit der sie auch schon verschiedene Male im niederländischen, deutschen und spanischen Fernsehen verschien. Hinzu ist sie eine diplomierte Dozentin und lehrt sowohl anfängende als auch profezionelle Tänzer. Abgesehen von ihrer Arbeit als Tänzerin verwendet sie ihr natürliches Rhythmus-Gefühl auch als Perkussionistin.

   
   
Mujeres de Hoy

Maite Correas, Tanz

Maite Correas wuchs auf in einer Flamenco-Umgebung (ihre Mutter war eine Profi-Tänzerin) und war deshalb zu einem Leben des Flamencos vorbestimmt.
Ab einem winzigen Alter war sie die Star verschiedener Tanzgesellschaften (zB Compañia Antonio Martinez, mit wem sie verschiedene Male im PSK auftrat).
Ihren graziösen Stil, ihr außergewöhnliches Rhythmus-Gefühl und ihre charismatische Presentation sorgten dafür dass sie eine vielgefragte Artistin wurde.
So kollaborierte sie zB mehrmals mit Wannes Van de Velde.

   
   
Mujeres de Hoy

Silvia Cabeza, Tanz

Silvia Cabeza Alfaro tanzt Clasico Español seit ihrem siebten Lebensjahr. Mit 12 fing sie mit dem Flamencotanzen an unter Führung der Meistertänzerin María Jesús Adame Sanchèz, eine Lehrerin an La Chispa.
Silvia lebte lange Zeit in Spanien, wo sie verschiedene Tanzkurze und Workshops mit den berühmtesten Tänzern belegte, so z.B. Eva la Yerbabuena, Antonio "El Chupette", Juana Amaya, Pastora Galvan, La Farruca, La Farraona, El Farruquito.
Sivia Cabeza Alfaro arbeitete in den besten Tablaos Spaniens, wozu das bekannte “El Cordobes” in Barcelona und “Los Tarantos” in Granada.
Einmal zurück in den Niederländen machte ihre Tanzkarriere eine schnellen Hochflug, so dass sie heute eine stark belegte und geliebte Tänzerin geworden ist. Hinzu lehrt sich auch in Leiden, Utrecht, Amster-dam und Rotterdam und tretet sie oft in renommierten Teatern auf.
Ihr Tanz hat einen ganz typischen, einzigartigen Stil: pfiffig, passioniert und richtig stark. Aber immerhin und über alles flamenco puro.

   
   
Mujeres de Hoy

Carmen Fernandez, Gesang

Carmen Fernandez wurde 1968 in Utrera (Provinz Sevilla) geboren.
Sie stammt aus einer bekannten Flamenco Familie, zu der auch legendärer Sänger Juan Talega gehört.
Als jüngste Tochter einer Zigeunerfamilie wuchs sie auf in der Mitte der Flamencokultur. Ihre Mutter war Sängerin, ihr Vater Tänzer: es soll also keine Überraschung heißen, dass auch Carmen sich bald in die Arte Flamenco verliebte.
Sie fing als Tänzerin an, schaltete aber bald zum Singen um, immer treu die alte Flamencotraditionen verkörpernd. Es gelingt ihr aber immer, einen ganz persönlichen Hauch an der Musik zuzufügen.
Sie ist im Grund eine Flamencosängerin mit einer gründlichen Kenntnis der Flamenco. Ihre kräftige und rührende Stimme sorgte dafür, dass sie in manchen spanischen Flamenco Peñas die Favoritin des Publikums wurde, genauso wie auf den vielen Festivals in Deutschland und in der Benelux.
Sie arbeitete schon mit Concha Vargas, Joaquin Ruiz und Andres Marin – unter Anderen- zusammen.
Diskografie: ihre erste CD datiert schon von 2003. Die Zweite und meist rezente, “Natura”, erschien 2005.
Sie trat schon auf viele große und bekannte Podien in Europa und Japan auf - und das sowohl als Solistin als auch als Tanzbegleiterin.

   
   
Mujeres de Hoy

Michel Gillain, Gitarre

Ab einem winzigen Alter lebte Michel Gillain schon ziemlich lange Perioden in Andalusien, wo er intensive Gitarrenkurse belegte, bei Paco Serrano und Merengue de Cordoba. Später belegte er auch verschiedene Masterclasses, zB bei Rafaël Riqueni (während des “Festival Internacional de Guitarra”, Cordoba 1991) und Manolo Sanlucar ( “III & IV Seminario Internacional de Guitarra Flamenca”, Jerez de la Frontera 1991 und 1992).
In den folgenden Jahren wurde er der feste Gitarrenspieler der Compañia Anonio Martinez (PSK Brussels 1995, 1996, 1997 und Mannheim Flamenco Festival 1996).
Seine eigene Tanzgruppe “Bienestar” war Haupt-Act im Festival “Zomer van Antwerpen 1997” und in Sommerfestivals in Dortmund und Tilburg.
Hinzu hat Michel Gillain auch verschiedene Solo-Recitals gegeben, sowohl in Belgien (Aufnahmen von Radio 3 und Klara), als auch in den Niederländen, Frankreich und Japan. 1998 z.B. gab er ein Solo-Recital in der belgischen Ambassade in Tokio. Dies resültierte in verschiedenen japanischen Tournees zwischen 1999 und 2001, mit u.a. einem glanzreichen Solo-Recital im 8. Europäischen Film-Festival in Osaka.
1999 koordinierte er das “Misa Flamenco” Projekt für die Las Lanza-Gesellschaft von Breda, Niederlände. Dank dieser Misa konnte er 2002 auch eine Tournee durch Flandern belegen, zusammen mit dem VRT-Chor.
Hinzu ist Michel Gillain auch verantwortlich für die Live-Projekte “Nicolaes Cleynaerts, Pastor de Amor” (2000), “Juana la Loca” (2004) und “La vida de Pablo” (2005). Seit kurzem bildet er auch ein musikalisches Duo zusammen mit Philippe Malfeyt (Laut, Theorbe und Barock-Gitarre).
Sein erstes CD “Nicolaes Cleynaerts, Pastor de Amor”, erschien 2000.
2002 folten die pedagogische Videos “Einführung zur Flamenco-Gitarre” (2 Teile).
2005 dann empfing Michel Gillain eine Urkunde der spanischen kulturellen Assoziation Circulo Hispanico Las Lanzas, für seine große Beitrage zur spanischen Musik.